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Das Zeichnen ist mein eyegentliches…

Aber auch andere haben dafür großartige Worte gefunden:

“Das Auge eines Zeichners ist ein ziemlich verzwicktes Ding. Die Transaktionen von außen nach innen und von innen nach außen sind recht verquerer Art und ganz und gar nicht so geordnet, wie sie im Im- und Export gemeiniglich sind. Man kann sagen: So ein Zeichnerauge ist ganz unnütz für das Notwendige, überflüssig für das Gemeinwohl, ein asozialer Lüstling und gänzlich ungeeignet fürs Demonstrieren.”
Horst Janssen 1975, in der Dankesrede für den Schillerpreis

“Ich werde mich daher wol hüten, ihm (Rousseaus Sohn) einen Zeichenlehrer zu geben, der ihm nur Nachahmungen zum Nachbilden gäbe und ihn nur nach Zeichnungen zeichnen liesse; ich verlange, dass er keinen andern Lehrer habe als die Na’ur, keine andere Vorlage als die Gegenstände selbst. Ich verlange, dass er das Original selbst vor Augen habe, nicht das Papier, auf dem es vorgestellt ist…”
Rousseau über das Zeichnen in “Pädagogischer Beobachter: Wochenblatt für Erziehung und Unterricht” (Zeitschrift, 1876)